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Sozialwissenschaftliche Raumforschung


Das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung ist ein international anerkannter Forschungspartner und besetzt zentrale Kompetenzfelder der sozialwissenschaftlichen Raumforschung in Europa. Sein Auftrag ist die Erforschung der Transformation und Steuerung von Städten und Regionen aus sozialwissenschaftlichen Perspektiven.
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Meldungen

 

Regenwasserbewirtschaftung in Städten – von der Nische zum Mainstream (29.07.2014)
FORMAS-Projekt

Das internationale Projekt „Urban rainwater harvesting from niche to mainstream: challenges and opportunities for planning (UrbanRain)“ untersucht Chancen und Herausforderungen bei der Planung dezentraler Technologien der Regenwassernutzung in europäischen Großstädten. Zusammen mit der KTH Stockholm, der Autonomen Universität Barcelona und der Universität Newcastle geht die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ der Frage nach, unter welchen Bedingungen sozio-technische Innovationen für den Rückhalt, die Versickerung oder die Verwendung von Regenwasser in städtischen Räumen eine größere Verbreitung finden könnten.

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Orte der Innovation (03.07.2014)

Wo entstehen neue Ideen, wie entwickeln sie sich zu echten Innovationen und unter welchen Rahmenbedingungen werden sie ökonomisch nutzbar? Eine von vielen möglichen Antworten auf diese Fragen sind sogenannte Innovations- und Kreativlabs, die darauf ausgelegt sind, mit Ideen, Praktiken und Werkzeugen (von Hammer bis 3d-Drucker) zu experimentieren. Selbstständige, Freiberufler, aber auch Großunternehmen und Forschungseinrichtungen nutzen immer häufiger diese Orte für kreatives Arbeiten und Freiräume für unkonventionelles Testen und Experimentieren. Vor allem in den letzten 15 Jahren sind weltweit diese neuen Orte als Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Kreativität und Bildung entstanden. Auf der Veranstaltung „Labs as Interfaces for Innovation and Creativity“ am 23. Juni 2014 in Berlin sprachen Experten aus Wirtschaft, Medien, Politik und Wissenschaft über aktuelle Trends, Chancen wie auch Risiken dieser Bewegung.

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Kleinstädte in ländlichen Regionen: Welche Potenziale hat die Peripherie? (17.06.2014)

Kleinstädte und periphere Regionen – dies weckt Assoziationen einer doppelten Bedeutungslosigkeit: die geringe Größe der Städte erschwert eine überregionale Bekanntheit, die periphere Lage abseits der großen Städte und Ballungsräume schränkt die Entwicklungschancen stark ein. Ein Blick in die Statistiken bestätigt, dass Kleinstädte in peripheren Regionen besonders stark von den Problemen des demografischen Wandels und der wirtschaftlichen Strukturschwäche betroffen sind. Ein positiver Blick nach vorne fällt da schwer. In einem Themenheft des Institutsmagazins „IRS aktuell“ zeigen Forscher aber, dass Potenziale vorhanden sind und genutzt werden können.

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Neuerscheinungen

Handbuch Kritische Stadtgeographie

Weltweit sind Städte Schauplatz vielfältiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Angesichts der städtischen Konflikte um Mietsteigerungen, der Vertreibung marginalisierter Bevölkerungsgruppen, der Überwachung öffentlicher Räume und der Privatisierung von Infrastruktur ist auch das Interesse der Sozialwissenschaften am Thema „Stadt“ gewachsen. Vor allem im angloamerikanischen Raum hat sich eine Kritische Stadtgeographie entwickelt, die inzwischen auf umfangreiche theoretische wie auch empirische Arbeiten zurückblicken kann. Ausgangspunkt der – mittlerweile stark ausdifferenzierten – Kritischen Stadtgeographie ist es, städtische Verhältnisse nicht als gegeben, sondern als historisch und veränderbar zu begreifen.

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Produktive Differenzen - Eine dynamische Netzwerkanalyse von InnovationsprozessenProduktive Differenzen - Eine dynamische Netzwerkanalyse von Innovationsprozessen

Welches sind die produktiven Unterschiede, aus denen kreative Wendungen in Innovationsprozessen hervorgehen? Welche Menschen und Orte treten dabei miteinander in Kontakt? Welchen Einfluss haben die verschiedenen Formen von Nähe und Distanz auf die Ergebnisse gemeinsamen Lernens? Anhand eines Vergleichs von Innovationsbiographien aus der Rechtsberatung und der Biotechnologie werden in diesem Band, der auf ein Leitprojekt der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ zurückgeht, typische Beziehungskonstellationen herausgearbeitet, in denen neuartige Ideen entstehen und sich durchsetzen. Die dabei eingenommene Forschungsperspektive eröffnet eine neue, dynamische Sichtweise auf die Räumlichkeit von Innovationsprozessen, die einige vermeintliche Gewissheiten aus der Innovations- und Regionalpolitik in ein neues Licht tauchen.

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