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Druckversion von www.irs-net.de/ (Datum: 20.12.2014 12:28:44)
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Sozialwissenschaftliche Raumforschung


Das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung ist ein international anerkannter Forschungspartner und besetzt zentrale Kompetenzfelder der sozialwissenschaftlichen Raumforschung in Europa. Sein Auftrag ist die Erforschung der Transformation und Steuerung von Städten und Regionen aus sozialwissenschaftlichen Perspektiven.
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Meldungen

 

Alexanderplatz und Breitscheidplatz – Zwei Spiegelbilder der Berliner Geschichte (19.12.2014)

Wo ist die Mitte Berlins? Geht man in der Geschichte der Hauptstadt weit genug zurück, lässt sich das Zentrum um die Doppelstadt Cölln-Berlin eindeutig lokalisieren. Doch die fast 800 Jahren der Entwicklung der Stadt haben ein sowohl städtebaulich als auch in Bezug auf die lokalen Identitäten polyzentrisches Gefüge etabliert. Durch die Teilungsgeschichte der Stadt im Kalten Krieg spielen der Alexanderplatz als Zentrum Ost-Berlins und der Breitscheidplatz als Dreh- und Angelpunkt West-Berlins dabei eine besondere Rolle. Historiker des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) haben in einem dreijährigen Forschungsprojekt die Planung, Nutzung und Entwicklung beider Plätze in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts analysiert und große Unterschiede sowie überraschende Gemeinsamkeiten gefunden.

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Raumbezogene Sozialforschung – Seismograph und Impulsgeber (12.12.2014)
Neue Ausgabe von IRS aktuell zum Forschungsprogramm 2015-2018

Das IRS hat in den gut 20 Jahren seines Bestehens einen langen Weg zurückgelegt. Ausgehend vom Gründungsgedanken als Forschungsinstitut zur Begleitung von Strukturwandel und damit zusammenhängenden Planungsprozessen in den neuen Bundesländern entwickelte das Institut konsequent das Profil einer sozialwissenschaftlich ausgerichteten Raumforschung. Das Forschungsprogramm 2015-2018 ist Ausdruck dieses kontinuierlichen Wandels.

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E.ONs Energiewende bringt Bewegung in die Akteurslandschaft (03.12.2014)

Vor kurzem kündigte der Energiekonzern E.ON an, sich von den Sparten der Kohle-, Gas- und Atomenergieerzeugung zu trennen und künftig ausschließlich auf Erneuerbare Energien zu setzen. Dies könnte enorme Auswirkung auf die Akteurskonstellationen im Markt der Erneuerbaren Energien haben, sagen Sozialwissenschaftler des IRS. Sie forschen intensiv zum Wandel der Akteurslandschaft und zu Aspekten der Zentralität und Dezentralität in der Energiewende.

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Neuerscheinungen

EnerLOG Working Paper | No. 1

Die Analyse lokaler energie­politischer Konflikte und das Entstehen neuer Organisationsformen – Theoretische Zugänge und aktuelle Herausforderungen

Die bundedeutsche Energiewende ist beschlossen, doch ihre Umsetzung ist vor allem auf der lokalen Ebene mit zahlreichen Konflikten verbunden. Das Forschungsprojekt „EnerLOG – Lösung von lokalen energiepolitischen Konflikten und Verwirklichung von Gemeinwohlzielen durch neue Organisationsformen im Energiebereich“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht lokale Konflikte anhand verschiedener Beispiele im Bundesgebiet und zwei Kommunen im Land Brandenburg. Als erste Veröffentlichung aus dem Projekt ist das Working Paper „Die Analyse lokaler energiepolitischer Konflikte und das Entstehen neuer Organisationsformen: Theoretische Zugänge und aktuelle Herausforderungen“ erschienen.

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Handbuch Kritische Stadtgeographie

Weltweit sind Städte Schauplatz vielfältiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Angesichts der städtischen Konflikte um Mietsteigerungen, der Vertreibung marginalisierter Bevölkerungsgruppen, der Überwachung öffentlicher Räume und der Privatisierung von Infrastruktur ist auch das Interesse der Sozialwissenschaften am Thema „Stadt“ gewachsen. Vor allem im angloamerikanischen Raum hat sich eine Kritische Stadtgeographie entwickelt, die inzwischen auf umfangreiche theoretische wie auch empirische Arbeiten zurückblicken kann. Ausgangspunkt der – mittlerweile stark ausdifferenzierten – Kritischen Stadtgeographie ist es, städtische Verhältnisse nicht als gegeben, sondern als historisch und veränderbar zu begreifen.

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