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Forschung zu Gesellschaft und Raum


Das IRS erforscht die Raumbezüge und Raumkontexte sozialen Handelns in ihrer Prozesshaftigkeit und ihrer historischen Dimension mit sozialwissenschaftlichen Methoden. In besonderem Fokus stehen die soziale Konstruktion von Räumen und handlungstheoretische Zugänge. Zentrale Themenfelder der Forschung sind Krise und Resilienz, Wissen und Innovation sowie Institutionen und Governance.
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Meldungen

 

Buchveröffentlichung: Wahrnehmung von Klimarisiken und Maßnahmen gegen Klimawandel sind Kulturfragen (24.11.2016)

Maßnahmen zum Umgang mit dem Klimawandel scheitern vielerorts nicht an technischen Möglichkeiten, sondern an sozialen und kulturellen Differenzen zwischen politischen und gesellschaftlichen Akteuren. Wissen über den Klimawandel wird weltweit unterschiedlich aufgenommen, dies zeigt nicht nur die wachsende Zahl von „Klimaskeptikern“. In einer umfangreichen Studie ist der Kulturwissenschaftler und Soziologe Dr. Thorsten Heimann diesen Unterschieden in der Wahrnehmung und Bewertung des Klimawandels auf den Grund gegangen. Er fand heraus, dass räumlich sehr differenzierte kulturelle Verarbeitungsmuster die Ursache für unterschiedliche Sichtweisen auf den Prozess sind – mit erheblichen Folgen für adäquate Maßnahmen.

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Einfluss der Migration auf Architektur, Bautechnik und Städtebau (18.11.2016)
Einladung zum Festvortrag anlässlich eines Kolloquiums am Mittwoch, 23. November 2016, 18 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin

Nicht erst seit den jüngsten Entwicklungen in Syrien ist die Migration ein Thema von herausragender Bedeutung für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Wanderungsbewegungen sind ein essenzieller Bestandteil der Kultur- und Sozialgeschichte der Menschheit und wirken sich auch auf Architektur, Städtebau, Bautechnik und -kultur aus. Dieser Zusammenhang steht im Fokus des Kolloquiums "Migration und Baukultur von der Antike bis zur Gegenwart" des Cottbuser DFG-Graduiertenkollegs "Kulturelle und technische Werte historischer Bauten" vom 23. bis 25. November 2016.

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Peripherisierung und Stadt - Städtische Planungspolitiken gegen den Abstieg (16.10.2016)

Das vor kurzem erschienene Buch „Peripherisierung und Stadt“ von Dr. Manfred Kühn fasst die Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung zusammen und gibt einen fundierten Einblick in die Abwärtsdynamiken von Städten, die mit Abwanderung, Abhängigkeit, Stigmatisierung und Abkopplung konfrontiert sind. Kühn systematisiert Peripherisierung als sozialräumlichen Prozess und verbindet vier Fallstudien mit etablierten Raumtheorien zur Peripherisierung. Das Buch ist in der Fachwelt exzellent aufgenommen worden: Eine Rezension in der Zeitschrift disP spricht von einem „sehr gelungenen Werk, das die Diskussion um städtischen Niedergang definitiv bereichert“.

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