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Neue Ausgabe von IRS aktuell erschienen Das neue Forschungsprogramm 2012-2014
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Doppelte Marginalisierung? Freiraumplanung in der DDR Workshop am 18. November 2011 in Erkner
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Räume der Wissensarbeit
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Neue Ausgabe von IRS aktuell erschienen (12/2011)Unser „Alltagsgeschäft" in den letzten Monaten des nun zu Ende gehenden Jahres 2011 war überlagert von drei besonderen Ereignissen: Mit dem förmlichen Beschluss des Ausschusses der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GKW) vom 26./27. September 2011, dass das IRS die Voraussetzungen für die weitere Förderung durch Bund und Länder erfüllt, ist das Evaluierungsverfahren nunmehr erfolgreich abgeschlossen worden. Am 18. Oktober 2011 haben wir gemeinsam mit Vertretern des Bundes, des Landes Brandenburg, der Stadt Erkner und vielen Weggefährten und Freunden des IRS zwei sanierte und umgebaute Gebäude in unsere Nutzung übernehmen können. Schließlich haben wir unser neues Forschungsprogramm 2012-2014 erarbeitet und wiederholt mit unserem wissenschaftlichen Beirat beraten. Dem Forschungsprogramm 2012-2014 ist „IRS aktuell 69" gewidmet.
Doppelte Marginalisierung? Freiraumplanung in der DDR (11/2011)Die Planung von städtischen und landschaftsbezogenen Freiräumen bildete in der DDR formal einen wichtigen Bestandteil des Städtebaus. Dennoch hatten ostdeutsche Landschaftsarchitekten häufig um die angemessene Berücksichtigung qualitätvoller Grünplanungen zu kämpfen. Da die Freiraumplanung auch in der Forschung zur Geschichte des DDR-Städtebaus eine insgesamt marginale Bedeutung einnimmt, ist es das Ziel dieses Workshops, den Stand der Forschung und aktuelle Projekte (z.B. Freiraumplanungen für Großsiedlungen oder für soziale Spezialbauten) zu präsentieren. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion versuchen Zeitzeugen und Forscher, eine Leistungsbilanz der Freiraumplanung in der DDR aufzustellen.
Räume der Wissensarbeit (11/2011)Mit dem Begriff Wissensarbeit wird ein in den ökonomischen Beziehungen sich ausbreitender Typus von Wert schöpfenden Tätigkeiten umschrieben, der sich nicht nur auf die Nutzung, Aneignung und ökonomische Verwertung von Wissen, sondern vor allem auch auf seine Erzeugung bezieht. Damit wird Wissen in einen dynamischen Kontext gestellt, die Kreativität menschlichen Handelns, die Organisation von Innovationsprozessen und die Rolle von Entrepeneurship rücken ins Zentrum des Interesses.
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Berlin und Potsdam – eine Kulturlandschaft (09/2011)Zwischen Berlin und Potsdam liegt eine besondere Kulturlandschaft, in der preußische und deutsche Geschichte geschrieben wurde. Hier entstand mit der Alten Potsdamer Chaussee ab 1795 die erste repräsentative Steinstraße in Preußen, hier wurde mit der Stammbahn ab 1838 die erste preußische Eisenbahnlinie betrieben und hier baute man 1921 mit der AVUS die erste Autobahn in Europa.
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Diskursanalysen in der sozialwissenschaftlichen Raumforschung (08/2011)Es ist Konsens, dass Diskurse eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Transformation raumbezogener Wissensformen und -ordnungen spielen. Im Workshop soll fokussiert werden, wie Vorgänge der Raum(re)konstruktion empirisch erfasst werden können, vor allem wie der Zusammenhang zwischen immateriellen und materiellen Raum(re)konstruktionen untersucht und wie darin Machtprozesse berücksichtigt werden können.
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Call for Papers – Aspekte der Bau- und Planungsgeschichte der DDR (08/2011)Am Donnerstag und Freitag, dem 19. und 20. Januar 2012 findet im IRS das inzwischen 12. Werkstattgespräch zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR statt. Es wird wie gewohnt als ein Forum organisiert, auf dem neuere fachwissenschaftliche Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ebenso diskutiert werden wie Beiträge von etablierten Kolleginnen und Kollegen; zugleich dient das Werkstattgespräch auch wieder dem Austausch zwischen Fachwissenschaftlern und Zeitzeugen. Besonders würden wir uns dieses Mal über Beiträge zu folgenden Themenfeldern freuen:
Willkommen sind auch epochenübergreifende Beiträge zur Planungsgeschichte Ostdeutschlands im 20. Jahrhundert sowie zur Biographie von Architekten und Planern.
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Leibniz-Senat nimmt zu vier Einrichtungen Stellung (07/2011)Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat am Mittwoch, 13. Juli 2011, zu vier Einrichtungen Stellung genommen. In drei Fällen attestierte er hohe Leistungen und empfahl Bund und Ländern, die Einrichtungen weiterhin gemeinsam zu fördern. In einem Fall empfiehlt der Senat, die gemeinsame Förderung fortzuführen und eine erneute Evaluierung in drei Jahren vorzusehen.
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Berliner Wissensatlas für zukünftige Unternehmer (06/2011)Insbesondere zukünftigen Unternehmern stellt sich im Berliner Förderdschungel oft die Frage „Wo finde ich was?“. Ein Wissensatlas mit Angeboten, die den Einstieg in die Geschäftswelt für Gründungsinteressierte erleichtern, ist jetzt im Rahmen des EU-Projekts Know-Man unter dem Titel „Berlin’s Knowledge Atlas for Future Entrepreneurs - From Business Ideas to Action“ zusammengestellt worden. Neben einer Übersicht zur Wirtschafts- und Technologieförderung in Berlin bilden Gründungen im Berlin-Brandenburger Zukunftsfeld Optische Technologien den inhaltlichen Schwerpunkt des Atlas.
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Potenziale von Großwohnsiedlungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung nutzen (06/2011)Mit einem Positionspapier wenden sich Forscher und Stadtplaner aus dem IRS und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) an die Politik. Die Unterzeichner rufen in ihrem Appell dazu auf, die Entwicklungschancen von ostdeutschen Großwohnsiedlungen als Bestandteil der Städte wieder stärker in das Blickfeld zu rücken. Mit rund einer Million Wohnungen machen Großwohnsiedlungen derzeit im Osten Deutschlands etwa ein Sechstel des gesamten Wohnungsbestandes aus. Die Entwicklungspfade der Siedlungen sind weit heterogener, als dies in der öffentlichen Debatte wahrgenommen wird. Gerade vor dem Hintergrund der energiepolitischen Ziele und der aktuellen Diskussion um die Förderung der Gebäudesanierung ist es wichtig, die jeweiligen Chancen dieser Stadtgebiete aufzugreifen. Die Wissenschaft und die Politik müssen sich den sehr komplexen Fragen stellen, die die Zukunftschancen der ostdeutschen Großwohnsiedlungen aufwerfen, statt sich einseitig auf die Steuerung und Begleitung des Stadtumbaus mit Fokus auf den Abriss von Wohnbauten zu begrenzen.
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Good Practices in Regional Knowledge Network Management and the Need for Action (06/2011)
International Conference of the KNOW-Man Project on 6 July 2011 in Ljubljana
The Know-Man project will present its results at an international conference on 6th of July 2011. It takes place in Ljubljana, the capital of Slovenia. The conference will not only present tools for regional network management (e.g. Knowledge Atlases, Demand Analyses and Benchmarking), but it will also further highlight policy implications that address the demands for closer academic-economic-public cooperation. There is no workshop fee for participants, but we do ask that you register on our webpage at www.rra-koroska.si/know-man. After the registration, we will send you regular updates and the outline of the conference proceedings. Check out the details at www.rra-koroska.si/know-man.
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Territoriality of the Commons: Spatial Perspectives on the Governance of Public Goods in Past and Present (06/2011)The purpose of the workshop is to explore the multiple, emergent geographies of the commons as a step towards developing a more systematic and fine-grained conceptualisation of the spatial dimensions to their governance. We aim to promote dialogue between historians, geographers and researchers across the social sciences and between three strands of research that we have identified as particularly relevant to the territoriality of the commons:
We are pleased to announce the following distinguished scholars as key note speakers at the Workshop: Matthew Gandy (University College London), Rainer Kuhlen (University of Konstanz), Frank van Laerhoven (Utrecht University) and Erik Swyngedouw (University of Manchester).
Have a look at the detailed programme of the workshop. Use the registration form and sign up today. Please note that the registration deadline is August 15th 2011.
Neues Team an der Spitze (06/2011)Die Direktorin des IRS Prof. Dr. Heiderose Kilper wurde am 26. Mai 2011 in Mannheim im Rahmen einer Sitzung der Sektion B „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften“ der Leibniz-Gemeinschaft zur neuen Sprecherin der Sektion gewählt. Prof. Kilper übernimmt das Amt von Prof. Dr. Wolfgang Franz vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) (rechts im Bild), den sie seit 2009 schon vertrat. Sie wird die Sektion ab dem 1. Juli 2011 für zwei Jahre führen; mit ihrer Rolle als Sprecherin ist auch die Teilnahme an verschiedenen Gremien der Leibniz-Gemeinschaft verbunden (u. a. Präsidium und Senatsausschuss Wettbewerb). Zu ihrem Stellvertreter wurde Prof. Dr. Thomas Glauben (ganz links) vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) gewählt. Die Abbildung zeigt die alte und die neue Sektionsleitung zusammen mit dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer.
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Abschlusskonferenz zur Konstituierung von Kulturlandschaft (05/2011)„Wie wird Landschaft gemacht?" - diese Frage stand im Mittelpunkt von Vorträgen und engagierten Diskussionen auf der gleichnamigen Tagung, die am 12. und 13. Mai 2011 im Leibniz-Haus in Hannover stattfand. Die Titel gebende Frage knüpft an eine Prämisse an, die den Forschungsaktivitäten im Projektverbund „Konstituierung von Kulturlandschaft - KULAKon" zugrunde liegt: „Landschaft" oder „Kulturlandschaft" sind nicht einfach „so gegeben", sondern sie entstehen erst im Rahmen gesellschaftlicher Prozesse, sie werden in diesem Sinne „gemacht". Dies gilt schon für die Begriffe „Landschaft" und „Kulturlandschaft" im alltags- und wissenschaftssprachlichen Verständnis. Dies gilt aber auch für die Konstituierung einzelner Raumausschnitte als besondere „Kulturlandschaften".
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Klima- und Landschaftswandel im sozialen Raum (04/2011)Für das Flächenland Brandenburg gehört der Wandel von Klima und Landschaft zu den großen raumpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Die Bedingungen und die Wirkungen dieses Wandels sind für die Öffentlichkeit oft nur schwer zu durchschauen. Das liegt an Wechselwirkungen, die in ihrer Komplexität nicht immer sofort erkennbar sind. Eine zukunftsfähige Regionalentwicklung erfordert in Brandenburg mit seinen unterschiedlichen landschaftlichen Gegebenheiten hoch differenzierte Perspektiven auf neue Entwicklungen in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und nicht zuletzt in der Wasserwirtschaft.
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Austausch von „guten Praktiken“ zur Stärkung der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft (03/2011)Moderne Ökonomien basieren auf Wissen. Die Fähigkeit, es zu nutzen, ist eine essentielle Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg - auch im öffentlich-rechtlichen Sektor. Für diese Herausforderung werden im Projekt Know-Man Vorschläge zur Herangehensweise entwickelt. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds INTERREG IVC finanziert. In den am Projekt beteiligten Regionen soll die wirtschaftliche Entwicklung gestärkt werden, indem die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Forschung und Entwicklung (FuE), Wirtschaft und regionaler Verwaltung gefördert wird. Know-Man konzentriert sich dabei auf die Intensivierung der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Aktivitäten von sechs ausgewählten Technologieparks in Italien, Spanien, Slowenien, Deutschland und Polen stehen im Zentrum des Interesses.
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Social Entrepreneurship – neue Perspektiven für die Raumentwicklung (03/2011)Obwohl die Fähigkeit zu sozialen Innovationen in den letzten Jahren in Politik und Wissenschaft zunehmend zum Thema geworden ist, wurde ihr Potenzial für die Raumentwicklung bisher kaum ergründet. Angesichts der Folgen von Globalisierung und des sozialstaatlichen Rückzugs verlangen gesellschaftliche Ungleichgewichte und sozial-räumliche Disparitäten jedoch nach neuen Lösungsmodellen. Auch in Industriestaaten werden inzwischen vermehrt Hoffnungen auf Menschen gesetzt, die sich als ‚Social Entrepreneurs' der Lösung sozialer Aufgaben mit innovativen Ansätzen und unternehmerischen Mitteln zuwenden.
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ESYS 2.0 geht online! (02/2011)
Die traditionelle Infrastrukturplanung und -förderung setzt immer noch auf Wachstums- und Verdichtungsprozesse. Eine solche Politik ist in Zeiten demografischer Schrumpfungsprozesse und knapper werdender Haushaltsspielräume („Schuldenbremse“) immer weniger geeignet, die Infrastrukturbedarfe auch fiskalisch langfristig tragfähig zu erhalten. Perspektivisch bedarf es flexibler Steuerungsmodi mit angepassten regionalen Differenzierungen. Hierzu können umfassende und systemische Ansätze beitragen, die Querverbindungen zu verschiedenen Fachressorts herstellen, themenübergreifend angelegt sind und gleichzeitig horizontale und vertikale Kommunikations- und Koordinationsstrukturen berücksichtigen. Diese Bedingungen können neue Spielräume für innovative Konzepte in der kommunalen Infrastrukturplanung eröffnen.
Governance im Stadtumbau (12/2010)Das Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost" stellte und stellt weiterhin entscheidende Weichen für die Zukunft ostdeutscher Städte. Zu den Aktivitäten, Akteurskonstellationen und Steuerungsinstrumenten dieses Programms ist jetzt eine Publikation der Schader-Stiftung erschienen, an der auch Wissenschaftler des IRS als Herausgeber bzw. als Autorinnen und Autoren beteiligt sind. Das Werk „Stadtumbau komplex: Governance, Planung, Prozess" (herausgegeben von Matthias Bernt, Michael Haus und Tobias Robischon) versucht, den aktuellen Stand der Debatte zum Thema „Governance des Stadtumbaus" auf den Punkt zu bringen.
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Bibliothek und Wissenschaftliche Sammlungen mit neuen Services (12/2010)Neben den Service- und Beratungsleistungen, die aus dem Kontext von Forschungsprojekten heraus entstehen, bieten auch die Bibliothek und die Wissenschaftlichen Sammlungen des IRS zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR den Forschern im Haus und externen Wissenschaftlern und Praktikern vielfältige Service- und Informationsangebote sowie eine große Zahl elektronischer und schriftlicher Medien. Beide Bereiche haben nun ihre Dienstleistungen um online verfügbare Services ergänzt.
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Publikation „Räume der Wissensökonomie“ veröffentlicht (12/2010)Der gegenwärtige sozio-ökonomische Strukturwandel schlägt sich in tiefgreifenden wirtschaftsstrukturellen Veränderungen vieler Städte und ihrer Beziehungen zueinander nieder. Dieser Strukturwandel steht in engem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Globalisierung und der zunehmenden Wissensbasierung der Wirtschaft. Er geht mit einer neuen arbeitsteiligen und funktionalen Ausdifferenzierung der Städte einher. Aufgrund der unterschiedlichen und spezifischen Wissensdomänen der einzelnen wissensbasierten Wirtschaftszweige entstehen differenzierte funktionale Beziehungen zwischen den Städten, die das Städtesystem verändern.
In dem vorliegenden Band werden das Standortverhalten wissensökonomischer Unternehmen sowie deren Interaktionsmuster für die Wissensgenerierung theoretisch und empirisch diskutiert und die sich daraus ergebenden Implikationen für das deutsche Städtesystem untersucht.
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Flughäfen im metropolitanen Kontext (11/2010)Weltweit ist ein Trend zu Neu- und Ausbauplanungen für Flughäfen zu beobachten - so auch in den drei Hauptstadt-Regionen Berlin-Brandenburg, Île-de-France und Masowien. Zwar bestehen hier Unterschiede in der Größe und dem jeweiligen Planungsstand der Flughäfen, aber es liegen auch grundlegende Gemeinsamkeiten unter den Regionen vor. Letzteres gilt besonders hinsichtlich der Tatsache, dass sich internationale Flughäfen weltweit von Verkehrsknoten hin zu selbständigen Wirtschaftsstandorten und Kernen der Siedlungstätigkeit entwickeln. Diese Themen und ein Blick auf die damit verbundenen Konsequenzen waren Gegenstand der Konferenz „Aeropolis - Räumliche Effekte und Steuerung von flughafeninduzierten Entwicklungen". Die ausführliche dreisprachige Dokumentation dieser Veranstaltung ist soeben erschienen.
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IRS mit Zertifikat für Chancengleichheit ausgezeichnet (11/2010)Mit der Einreichung der „TOTAL E-QUALITY Checkliste Wissenschaft" und diversen Anlagen hatte sich das IRS für das Zertifikat TOTAL E-QUALITY beworben. Die Unterlagen waren das Ergebnis von mehreren Monaten Selbstevaluation. Damit hat eine institutsinterne „AG Gleichstellung" im Auftrag der Institutsleitung die Beantragung des Total E-Quality-Zertifikates vorbereitet. „Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit zu mehr Erfolg führt", sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. bei der Prädikatsübergabe. Das Institut wurde als eine von 60 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden für Chancengleichheit in der Personalpolitik ausgezeichnet. Die Zertifizierung gilt für zunächst drei Jahre. Die Prädikatsvergabe fand am 4. November 2010 in Erfurt statt.
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International Conference „Towards a Communicative Construction of Spaces” (CCS) (11/2010)On 28th and 29th of May 2010 prominent experts from Germany, Europe and the United States representing sociology, geography, the planning sciences and communication studies followed an invitation of the IRS. The international conference „Towards a Communicative Construction of Spaces" was held to integrate findings on the connection between space related communication processes, forms of knowledge and power structures. Research interests were discussed such as how space-based communication processes, forms of knowledge and power structures are related. Spatial images, spatial designs und spatial developments can hardly be thought of beyond communicative processes. Therefore a systematic linkage of the concepts of space, communication, knowledge and power seems to be more a topic now then ever. A documentation of the CCS contributions now is online.
Abteilungsübergreifendes Team des IRS legt Projektband zu „Governance und Raum” vor (09/2010)Im Nomos-Verlag (Baden-Baden) ist soeben die Projektmonographie zu den Ergebnissen des abteilungsübergreifenden Projekts „Raumbezogene Governance” erschienen. Das Governance-Konzept für ein besseres Verständnis der sozialen Konstruktion von Räumen zu nutzen - auf diesen Nenner lässt sich das Anliegen der Publikation bringen. Dazu sind die empirischen Befunde aus der Governance-Forschung des IRS unter der Fragestellung ausgewertet worden, welche Erkenntnisse und Anregungen diese für den sozialwissenschaftlichen Diskurs über Raum als gesellschaftliche Konstruktion beinhalten.
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IRS-Wissenschaftler erhält internationale Auszeichnung (08/2010)Dr. Matthias Bernt von der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten” wurde von der "Association of European Schools of Planning" (AESOP) der Best Paper in 2009 Award verliehen. Der Preis basiert auf einer Auswahl von begutachteten Artikeln, die zum Zeitpunkt der Prämierung bereits erschienenen sind. Ausgezeichnet wurde der Beitrag „Partnerships for Demolition: The Governance of Urban Renewal in East Germany's Shrinking Cites”, erschienen im International Journal of Urban and Regional Research. Er wurde neben anderen durch einen Kreis von 50 international renommierten Stadtforschungs- und Planungsjournalen nominiert. Anschließend durchlief er einen Selektionsprozess im Rahmen eines international besetzten Komitees, bei dem es unter anderem auf den theoretischen Gehalt des Artikels, seine konzeptionelle und methodologische Qualität sowie die Aktualität und den Innovationsgrad der Ergebnisse ankam.
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Bundesminister Ramsauer beruft Prof. Dr. Heiderose Kilper (06/2010)Prof. Dr. Heiderose Kilper wurde am 19. Mai 2010 vom Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer für die 17. Legislaturperiode erneut in den Beirat für Raumentwicklung des Deutschen Bundestages berufen. 2006-2009 war sie bereits für die Dauer der 16. Legislaturperiode Mitglied in diesem Beirat. „Ich freue mich, dass ich die Expertise meines Instituts im Bereich der sozialwissenschaftlichen Raumforschung wieder einbringen kann", erklärte die Direktorin des IRS nach ihrer Ernennung. Als Sachverständige aus der raumbezogenen Wissenschaft wird sie den Bund im Rahmen der Arbeit dieses Gremiums in Grundsatzfragen der räumlichen Entwicklung beraten.
Dr. Timothy Moss, stellvertretender Direktor und Leiter der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter", wurde am 15. April 2010 von der Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Anita Tack (Linke) in den Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Landes Brandenburg berufen.
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Internationale Expansion und lokale Anpassung wissensintensiver Dienstleister (04/2010)Die DFG finanziert in den kommenden zweieinhalb Jahren das Projekt „Räumliche Expansionsstrategien und internationale Standortsysteme von wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen in der EU“ und stärkt damit die Grundlagenforschung des IRS. Gegenstand des Projekts sind die organisatorischen und geographischen Entwicklungsdynamiken bei der Internationalisierung von wissensintensiven unternehmensorientierten Dienstleistern. Diese Unternehmen erfahren gegenwärtig einen starken Bedeutungszuwachs; im Prozess der Globalisierung übernehmen sie neue komplexe Aufgaben und erschließen sich internationale Märkte.
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Neues Domizil für Wissenschaftliche Sammlungen des IRS am Horizont (04/2010)Am 1. April 2010 begann für das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) in Erkner die Sanierung und der Ausbau von zwei Gebäuden, die seit der „Wende" in ungenutztem und sanierungsbedürftigem Zustand waren. Mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung werden aus dem Teilprogramm „Grundsanierung und energetische Sanierung von Gebäuden" nun das ehemalige Trafogebäude sowie ein Pavillongebäude auf dem Hof saniert und hergerichtet. Zum symbolischen Baubeginn kam hoher Besuch von der Brandenburgischen Landesregierung ins IRS nach Erkner: Minister Jörg Vogelsänger (Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft) und Staatssekretär Martin Gorholt (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur) sowie der Erkneraner Bürgermeister Jochen Kirsch. Der Finanzier der Baumaßnahme, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, war durch Dr. Oliver Weigel vertreten, zugleich stellvertretender Vorsitzender des IRS-Kuratoriums.
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Die Gestaltung von Flusslandschaften als Gemeinschaftsaufgabe (03/2010)
Abschlusspublikationen eines Ressortforschungs-Projektes erschienen
Das vom IRS durchgeführte Forschungsprojekt „FlussKult“ hat mit dem Erscheinen zweier Publikationen seinen Abschluss gefunden. Die Veröffentlichungen wurden vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bzw. vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung herausgegeben. Im nun vorliegenden Heft 67 der Reihe Werkstatt: Praxis („Flusslandschaften“) werden die gesamten Projektergebnisse vorgestellt, eine Kurzfassung für den schnellen Überblick bieten die MORO-Informationen 6/1 „Flusslandschaftsgestaltung“.
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Zusammenarbeit und Austausch von Wissen zwischen Regionen fördert deren Entwicklung (03/2010)Das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) hat das Interreg IV-C Projekt „Know-Man - Wissensnetzwerkmanagement in Technologieparks" in der zweiten Ausschreibungsphase eingeworben. Am Projekt sind Technologieparks, Wissenschaftseinrichtungen und öffentliche Verwaltungen aus sechs europäischen Regionen beteiligt. Ziel des Projektes ist es, durch den Transfer von guten Beispielen die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken und das Wissensmanagement in Technologieparks zu optimieren.
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