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Zwischen Bleiben und Gehen. Perspektiven von Jugendlichen in Brandenburg

27. Brandenburger Regionalgespräch

Neue Ideen und Orientierungswissen darüber, wie wir das Interesse junger Menschen für die Region erhalten und wecken können, geraten zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit. Das Wissen um die Perspektiven von Jugendlichen gehört inzwischen zu den Grundlagen einer zukunftsfähigen Raumpolitik. Keine Frage: In den vergangenen Jahren hat sich hier viel getan. Politische, wirtschaftliche, kulturelle und zivilgesellschaftliche Akteure begegnen Jugendlichen in Brandenburg offener. Wir wissen jetzt, dass wir nicht alles wissen und über einen Kamm scheren können.

Vor allem ist beim 27. Brandenburger Regionalgespräch in Erkner deutlich geworden, dass wir das Dauerproblem der Abwanderung junger Menschen nicht von heute auf morgen lösen können. Wir sollten uns keine unterkomplexen Deutungen mehr leisten: um gesellschaftliche Kräfte und Erfahrungen langfristig bündeln und die Gründe und Dynamiken der Abwanderung - und des Bleibens - besser verstehen zu können, bedarf es nach Ansicht der Fachleute vielmehr der kontinuierlichen, kritischen Auseinandersetzung.

Tenor des Regionalgesprächs war: Es geht nun darum, möglichst schnell diejenigen gesellschaftspolitischen Wissenslücken zu schließen, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Es ist klar geworden, dass sich die Anforderungen und Ausgangsbedingungen in den unterschiedlichen Teilregionen in vielerlei Hinsicht verändert haben. Diese Veränderungen diskutierten die Referentinnen und Referenten sowie die Teilnehmer des Regionalgesprächs anhand der folgenden Statements.

Begrüßung: Prof. Dr. Heiderose Kilper,
Direktorin des Leibniz-Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)
Statements:

PD Dr. Gabriela B. Christmann,
Leiterin der Forschungsabteilung Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum:
Jugendliche als Raumpioniere von morgen

Marina Haase,
Forschungsabteilung Regenerierung von Städten:
Wandern, bleiben, zurückkommen: Mobilitätsdiskurse in Brandenburg

 

Danach Diskussion

Kaffeepause

Anschließend

 

Dr. Hermann Budde,
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg:
Bleiben oder gehen? Welchen Beitrag kann die Bildungs- und Jugendpolitik leisten?

Bernd Mones,
Geschäftsführer des Landesjugendrings Brandenburg:
Anstiftung zur Selbstbestimmung. Junge Menschen als Architekten ihrer Heimatregion anerkennen und bestärken – und was Politik und Wirtschaft dazu beitragen können

Schlussdiskussion

Gesprächsleitung: Gerhard Mahnken, IRS
Ort:

Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS)
Flakenstraße 28-31
15537 Erkner

Termin: Mittwoch, 13. Mai 2009
14.00-17.00 Uhr

 

Die Referenten des 27. Regionalgesprächs

 

Die 'Macher' des 27. Regionalgesprächs (v. l.):

Bernd Mones (Landesjugendring Brandenburg), Prof. Dr. Heidrose Kilper (IRS), Dr. Hermann Budde (MBJS des Landes Brandenburg), Marina Haase (IRS), Gerhard Mahnken (IRS), PD Dr. Gabriela Christmann (IRS)

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