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Räume der Wissensarbeit – Theoretische und methodische Fragen zur Rolle von Nähe und Distanz in der wissensbasierten Wirtschaft

Ergebnisse des Rundgespräches

Die Forschungsabteilung „Regionalisierung und Wirtschaftsräume“ richtete Ende März 2009 ein DFG gefördertes interdisziplinäres Rundgespräch in Erkner aus. Im Rahmen des Rundgespräches wurden theoretische und methodische Fragen zur Rolle von Nähe und Distanz in der wissensbasierten Wirtschaft von ausgewiesenen Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Geographie, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Raumwissenschaften, Informatik, Soziologie, Psychologie usw.) diskutiert.
Als ein erstes Ergebnis des Rundgespräches können die eingereichten Thesenpapiere im Folgenden nachgelesen werden. Eine ausführliche Darstellung der Diskussionsbeiträge wird in Form eines Sammelbandes Ende des Jahres erscheinen.

Rundgespräch

Themenkreis 1:
Von der Arbeits- zur Wissensteilung – institutionelle und organisationale Herausforderungen in der Wissensarbeit

Zentrale Fragen des Arbeitskreises
    • Welche Organisationsformen und institutionellen Arrangements, d.h. welche Formen institutioneller und organisationaler Nähe, unterstützen den innerbetrieblichen, zwischenbetrieblichen und inter-organisationalen Wissenstransfer?
    • Welche Kommunikationsformen helfen, unterschiedliche Unternehmenskulturen zu verbinden, um Lern- und Innovationsprozesse zu unterstützen?
    • Welche besonderen Standortqualitäten werden von wissensbasierten Unternehmen im Kontext ihrer Interaktionsräume nachgefragt?

    Teilnehmer und Thesenpapiere

    Prof. Dr. Berthoin Antal, Ariane
    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

    Prof. Dr. Bouncken, Ricarda B.
    Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Prof. Dr. Cantner, Uwe
    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Prof. Dr. Fritsch, Michael
    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Prof. Dr. Gernot Grabher
    HafenCity Universität Hamburg

    Prof. Dr. Henckel, Dietrich
    Technische Universität Berlin

    Prof. Dr. Kujath, Hans Joachim
    Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung

    Prof. Dr. Moldaschl, Manfred F.
    Technische Universität Chemnitz

    Prof. Dr. Strambach, Simone
    Philipps-Universität Marburg

    Prof. Dr. Sydow, Jörg
    Freie Universität Berlin

    Dr. Trippl, Michaela
    Prof. Dr. Tödtling, Franz
    Wirtschaftsuniversität Wien

     

    Themenkreis 2:
    Vom Industriearbeiter zum Wissensarbeiter - kontinuierliches Lernen und Innovieren als Bestandteil der Wissensarbeit

    Zentrale Fragen des Arbeitskreises

    • Welche Anforderungen werden an Menschen in komplexen Arbeitssituationen gestellt und wie entwickeln Wissensarbeiter kontinuierlich nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen, sondern auch ihre Fähigkeiten zu gemeinsamer Realitätsinterpretation, um diesen Anforderungen gerecht zu werden?
    • Wie können moderne Arbeits- und Kooperationsräume als Räume gemeinsamer Realitätsinterpretation gestaltet werden?
    • Welche Rückwirkungen haben kooperatives Lernen und vernetzte Lern- und Arbeitsräume auf die physisch-technische Ausstattung von Unternehmen und letzten Endes auch auf die Unternehmensstandorte?

    Teilnehmer und Thesenpapiere

    PD Dr. Christmann, Gabriela
    Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung

    Beitrag zum Themenkomplex „Vom Industriearbeiter zum Wissensarbeiter“

    Prof. Dr. Dick, Michael
    Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Angewandte Psychologie
    Prof. Dr. Wehner, Theo
    ETH Zürich

    Zur Mobilität von Wissen: Nähe und Distanz beim Wissensaustausch

    Prof. Dr. Koch, Gertraud
    Zeppelin University

    Kulturalität des Wissens und Innovieren als transkulturelle Praxis

    Prof. Dr. Liebert, Wolf-Andreas
    Universität Koblenz Landau

    Gesprächsräume der Wissensproduktion

    Prof. Dr. Meusburger, Peter
    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Positionspapier zum Thema „Vom Industriearbeiter zum Wissensarbeiter“

     

    Themenkreis 3:
    Zwischen Wissensaustausch und Wissensschutz – Strategien zum Umgang mit dem Wissensdilemma

    Zentrale Fragen des Arbeitskreises

    • Welche Strategien entwickeln Individuen und Unternehmen zum Schutze eigener Wissensbestände?
    • Ist das bestehende Rechtssystem ausreichend an die Vermarktungsanforderungen der Produkte der Wissensarbeit angepasst?
    • Wie gehen die Unternehmen mit dem Dilemma um, sich gleichzeitig öffnen zu müssen, um unternehmensinterne und externe Wissensbestände in den eigenen Wissenskontext zu integrieren?

    Teilnehmer und Thesenpapiere

    Prof. Dr. Cantner, Uwe
    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Thesen zum Thema „Zwischen Wissensaustausch und Wissensschutz“

    Prof. Dr. Glückler, Johannes
    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Thesen zum Thema Wissensaustausch und Wissensschutz in Bezug auf Beziehungen zwischen Mitarbeitern von Unternehmen und zwischen Unternehmen

    Prof. Dr. Hassink, Robert
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Industrial Knowledge Bases: Typisierung für eine zukunftsträchtige, maßgeschneiderte regionale Innovationspolitik?

    Prof. Dr. Helbrecht, Ilse
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Zwischen Wissensaustausch und Wissensschutz

    Prof. Dr. Rainer Kuhlen
    Universität Konstanz

    Strategie zum Umgang mit dem Wissensdilemma

     

     
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