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Abteilungsübergreifendes Projekt

Vulnerabilität und Resilienz in sozio-räumlicher Perspektive

Die Wahrnehmung und Bewertung von Phänomenen als Bedrohung für den Menschen und die sich daraus ergebende Schlussfolgerung des Zustands der Vulnerabilität sind Resultat öffentlicher Diskurse und damit der sozialen, diskursiven Konstruktion von Welt – so die erste Hypothese. Die aktive Schaffung von Resilienz in raumbezogenen Systemen, Institutionen und Organisationen ist abhängig von der Generierung und Nutzung geeigneter Governance-Formen und den institutionellen Settings, in die diese eingebunden sind, um im Sinne eines lernfähigen Systems Zustände der Vulnerabilität zu erkennen und entsprechend flexibel darauf zu reagieren – so die andere Hypothese. Als Phänomene der Bedrohung für den Menschen und damit der Verletzbarkeit von Räumen bieten sich aus den Leitprojekt-Forschungen im Arbeitsprogramm 2009-2011 folgende Themen an: die Verletzbarkeit von Räumen durch

  1. (negative) Images im Sinne von „no-go-areas“, Armutsvierteln oder Städten und Regionen im Niedergang;
  2. schnelle Verfallszeiten von Wissen in einer Wirtschaftsregion;
  3. Klimawandel in Form von Schock-Ereignissen oder schleichenden Veränderungen.

Mit dem Projekt „Vulnerabilität und Resilienz in sozio-räumlicher Perspektive“ als abteilungsübergreifendem Projekt können zwei der drei Querschnittsthemen des IRS in neuartiger Weise bearbeitet werden, nämlich

    • Institutioneller Wandel und raumbezogene Governance in Gegenwart und Geschichte und
    • Kommunikationsdynamiken und Interaktionsstrukturen im Raum.
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