6. EU-Rahmenprogramm
Projektleitung: Prof. Dr. Ulf Matthiesen
Projektbearbeitung: PD Dr. Gerd Held, Eva Reisinger
Laufzeit: 02/2006-01/2009
Das Projekt Governance for Sustainability verfolgte mit Partnern aus Deutschland, England, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden und Ungarn das Ziel, mit einem innovativen Analysemodell ein besseres Verständnis für die Rolle von Wissen und verschiedenen Wissensformen in Governance-Prozessen zu gewinnen und über diesen Weg die Durchsetzungskraft von Politiken zu stärken, die auf größere Nachhaltigkeit zielen.
Die Forschergruppen fokussierten in ihren Fallstudien dabei auf drei für Nachhaltigkeit relevante Politikbereiche:
In diesen Feldern sollten jene Wissensformen (beispielsweise Markt-, Milieu-, Experten- oder lokales Wissen) innerhalb der Governance-Arrangements identifiziert werden, die in den Politikfindungs- und Entscheidungsprozessen besonders relevant sind, fehlen oder keine ausreichende Berücksichtigung finden. Im Mittelpunkt standen vor allem konzeptionelle und methodologische Arbeiten zum Conceptional Framework, das gemeinsam mit Partnern von der TU Darmstadt (Prof. Heinelt) und UWE in Bristol (Prof. Atkinson) entwickelt wurde. Das IRS konnte in neuere politikwissenschaftliche Ansätze zu Governance-Arrangements den Faktor Wissen als einen zentralen Forschungsgegenstand einbringen.
Publikation:
Reisinger, Eva: Case Study Report
Germany,
III. PARTICULATE MATTER, IRS Erkner, 2008
http://g-fors.eu/fileadmin/download/national_reports/
IRS_PM10_Potsdam_final.pdf
weitere Publikationen zum Projekt siehe http://g-fors.eu/6.0.html