Laufzeit: 11/2006-05/2007
Auftraggeber
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Projektleiter: Dr. Manfred Kühn
Projektbearbeitung: Andreas Vetter
Kooperationspartner:
Thomas Gawron,
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - (UfZ)
Department Umwelt- und Planungsrecht
Kurzfassung
Das Gutachten stellt neue Aufgaben der Raumordnung in der Gestaltung von Kulturlandschaften dar, die sich aus den durch die Ministerkonferenz für Raumordnung 2006 verabschiedeten „Leitbildern und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland“ ergeben. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf der Ebene der Regionalplanung, der räumliche Schwerpunkt auf Ostdeutschland. Das Gutachten besteht aus einem planungsjuristischen und einem planungswissenschaftlichen Teil. Im planungsjuristischen Teil werden die rechtlichen Kompetenzen und Defizite der Raumordnung sowie die Auswirkungen der Föderalismusreform hinsichtlich der Kulturlandschaftsgestaltung dargestellt. Im planungswissenschaftlichen Teil werden vorhandene Instrumente und Ansätze der Regionalplanung sowie ihr Verhältnis zu den Fachplanungen kritisch analysiert und ausgewertet. Daraus werden Empfehlungen für die Eignung formeller und informeller Instrumente abgeleitet (u.a. Vorranggebiete, Regionale Entwicklungskonzepte, Kulturlandschaftliche Fachbeiträge, interkommunale Kooperationen, Regional-Management, Regionalparks). Im letzten Kapitel wird ein Überblick über die Kulturlandschaftsgestaltung im Nachbarland Polen gegeben.
Die Ergebnisse sind als BBR-Online-Publikation Nr. 19/2007 zugänglich.