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Sozialwissenschaftliche Raumforschung


Das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung ist ein international anerkannter Forschungspartner und besetzt zentrale Kompetenzfelder der sozialwissenschaftlichen Raumforschung in Europa. Sein Auftrag ist die Erforschung der Transformation und Steuerung von Städten und Regionen aus sozialwissenschaftlichen Perspektiven.
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Meldungen

 

Historische Forschung im Kontext raumbezogener Sozialwissenschaft (17.09.2014)
Aktuelle Ausgabe von "IRS aktuell"

Die Geschichtswissenschaft rekonstruiert gesellschaftliche Auseinandersetzungen der Vergangenheit und liefert dabei Orientierungswissen für die Gegenwart und die Zukunft. Wo vergangenes menschliches Handeln erforscht wird, beispielsweise auf dem Feld des Bauens und Planens, gibt es zahlreiche Bezugspunkte zu anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Am IRS hat diese Einbettung der geschichtswissenschaftlichen Untersuchungen in aktuelle Forschungen zur Sozial- und Raumentwicklung Methode, denn Historiker arbeiten mit Soziologen, Geographen, Planungs- und Politikwissenschaftlern unter einem Dach – zu beiderseitigem Vorteil.

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Ein Schlüssel zur Raumentwicklung (04.09.2014)
Ein IRS-Brückenprojekt im Portrait

Das IRS führt in Rahmen seiner haushaltsfinanzierten Forschung interdisziplinäre Brückenprojekte durch, in denen Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungsabteilungen gemeinsam an übergreifenden Fragestellungen arbeiten. Im derzeitigen Brückenprojekt widmen sie sich sogenannten Schlüsselfiguren in der Raumentwicklung, also Einzelpersonen, die auf Prozesse der räumlich-gesellschaftlichen Entwicklung einen großen Einfluss haben. Die Mechanismen ihrer Wirksamkeit werden in verschiedenen Fallstudien untersucht und gemeinsam analysiert.

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38. Brandenburger Regionalgespräch: Stadt-Umland-Beziehungen in der Peripherie (02.09.2014)
Einladung zum 17. September 2014 in das IRS

In den Randregionen Brandenburgs sollen die Ober- und Mittelzentren als „Ankerstädte“ fungieren. Sie sollen die schrumpfenden Regionen stabilisieren und die Daseinsvorsorge sichern. Dafür fördert die staatliche Politik die interkommunale Kooperation der Städte mit den Umlandgemeinden. Auf dem 38. Brandenburger Regionalgespräch am 17. September 2014 diskutieren Raum- und Sozialwissenschaftler mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft Handlungsperspektiven der betroffenen Gemeinden im Spannungsfeld zwischen Kooperation und Konkurrenz.

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Neuerscheinungen

Handbuch Kritische Stadtgeographie

Weltweit sind Städte Schauplatz vielfältiger gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Angesichts der städtischen Konflikte um Mietsteigerungen, der Vertreibung marginalisierter Bevölkerungsgruppen, der Überwachung öffentlicher Räume und der Privatisierung von Infrastruktur ist auch das Interesse der Sozialwissenschaften am Thema „Stadt“ gewachsen. Vor allem im angloamerikanischen Raum hat sich eine Kritische Stadtgeographie entwickelt, die inzwischen auf umfangreiche theoretische wie auch empirische Arbeiten zurückblicken kann. Ausgangspunkt der – mittlerweile stark ausdifferenzierten – Kritischen Stadtgeographie ist es, städtische Verhältnisse nicht als gegeben, sondern als historisch und veränderbar zu begreifen.

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Produktive Differenzen - Eine dynamische Netzwerkanalyse von InnovationsprozessenProduktive Differenzen - Eine dynamische Netzwerkanalyse von Innovationsprozessen

Welches sind die produktiven Unterschiede, aus denen kreative Wendungen in Innovationsprozessen hervorgehen? Welche Menschen und Orte treten dabei miteinander in Kontakt? Welchen Einfluss haben die verschiedenen Formen von Nähe und Distanz auf die Ergebnisse gemeinsamen Lernens? Anhand eines Vergleichs von Innovationsbiographien aus der Rechtsberatung und der Biotechnologie werden in diesem Band, der auf ein Leitprojekt der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ zurückgeht, typische Beziehungskonstellationen herausgearbeitet, in denen neuartige Ideen entstehen und sich durchsetzen. Die dabei eingenommene Forschungsperspektive eröffnet eine neue, dynamische Sichtweise auf die Räumlichkeit von Innovationsprozessen, die einige vermeintliche Gewissheiten aus der Innovations- und Regionalpolitik in ein neues Licht tauchen.

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