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Zukunftsfähige Entwicklung für Städte und Regionen - das Raumwissenschaftliche Netzwerk der „4 R“

 

Um den gegenseitigen Austausch und die Zusammenarbeit zu optimieren, hat das IRS mit drei weiteren raumwissenschaftlichen Einrichtungen ein Netzwerk gebildet. Partner sind: die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) in Hannover, das Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig und das Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden.

Diese vier raumwissenschaftlichen Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried-Wilhelm-Leibniz (www.wgl.de) bilden ein leistungsfähiges und einzigartiges Netzwerk raumbezogener Forschung in Deutschland.

Sie untersuchen gesellschaftliche und physische Strukturen und Prozesse auf unterschiedlichen Maßstabsebenen. Ihre Arbeiten bilden die Voraussetzung für die anwendungsorientierte Erarbeitung von Konzepten, Handlungsvorschlägen und für Politikberatung.

Die Untersuchungsräume sind vorrangig der deutsche Raum, die EU sowie der mittel- und osteuropäische Raum. Das Ziel ist, eine wirksame Steuerung und Planung räumlicher Entwicklungen zu fördern sowie Empfehlungen für eine sozial- und umweltgerechte Entwicklung auszusprechen.

Die drei Partner-Institute:

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR)
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR), Dresden untersucht in interdisziplinärer Arbeitsweise die komplexe Interaktion zwischen natürlicher, gebauter und sozialer Umwelt.
Forschungsschwerpunkte sind: Umweltbelange in der europäischen Raumentwicklung, Strategien des ökologischen Umbaus in Städten und Regionen, Umweltwirkungen von Flächennutzungsänderungen sowie Stoffströme des Bauens und Wohnens.

Weberplatz 1
01217 Dresden
E-Mail: raumentwicklung_at_ioer.de
Internet: www.ioer.de
Direktor: Prof. Dr. Bernhard Müller
Kontakt: Anja Petkov
Tel.: +49-351-4679-241(201)
Fax: +49-351-4679-212
E-Mail: a.petkov_at_ioer.de

Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)
Die ARL befasst sich mit der Forschung in den für die räumliche Ordnung und Entwicklung Deutschlands bedeutsamen Arbeitsgebieten, auch in ihren internationalen Bezügen.
Die ARL ist eine Serviceeinrichtung für die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und zugleich neutrales Forum für den raumwissenschaftlichen Diskurs. Ihr Netzwerk umfasst zurzeit etwa 1000 Expertinnen und Experten.
Ihre Aufgaben sind Forschungsinitiierung, Verbundforschung im Expertennetzwerk sowie Wissenstransfer.

Hohenzollernstr. 11
30161 Hannover
E-Mail: ARL@ARL-net.de
Internet: www.ARL-net.de
Generalsekretär: Prof. Dr. Dietmar Scholich
Kontakt: Dr. Andreas Klee
Tel.: +49-511-34842-39(-0) Fax: +49-511-34842-41 E-Mail: klee_at_ARL-net.de

Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL)
Das Institut für Länderkunde e.V. (IfL) betreibt grundlagenorientierte Forschung zur regionalen Geographie Deutschlands und Europas und verbreitet innerhalb seines Bildungsauftrages geographische Informationen über Raumstrukturen und deren Entwicklung.
Weitere Tätigkeitsfelder sind die Analyse von Raumstrukturen, Raumpotenzialen und Entwicklungsprozessen auf verschiedenen Maßstabsebenen sowie die landeskundliche Darstellung der Bundesrepublik Deutschland nach außen.

Schongauerstr. 9
04329 Leipzig
E-Mail: info@ifl-leipzig.de
Internet: www.ifl-leipzig.de
Direktor: Prof. Dr. Sebastian Lentz
Kontakt: Karin Keil
Tel.: +49-341-255-65-06(00) Fax: +49-341-255-6598 E-Mail: p_wittmann_at_ifl-leipzig.de

Gemeinsame Veranstaltungen

Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse?
Raumwissenschaftliches Kolloquium 2007 am 01.02.2007 in Berlin
Das Kolloquium im Februar 2007 beschäftigte sich mit der Frage nach der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse unter sich wandelnden Rahmenbedingungen. Entsprechend der im Raumordnungsgesetz formulierten Leitvorstellung der nachhaltigen Raumentwicklung sollen in allen Teilräumen Deutschlands gleichwertige Lebensverhältnisse hergestellt werden. Der demographische Wandel, die europäische Integration und Prozesse der Globalisierung sowie ein geändertes Staatsverständnis bilden jedoch Herausforderungen, die das Erreichen dieser Zielstellung erschweren. Sie verlangen nach einer Neuinterpretation des Leitbilds der "Gleichwertigkeit" für die Raumordnung, die regionale Wirtschaftspolitik und weitere raumwirksame Politikfelder. Das raumwissenschaftliche Kolloquium widmete sich den damit verbundenen Fragen aus wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Sicht.

Kolloquium Aufbau Ost
Zwischenbilanz und Perspektiven aus raumwissenschaftlicher Sicht
am 3. Februar 2005 in Berlin

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