Gemeinschaftsgüter für die Regionalentwicklung
Der Umgang mit Wasserinfrastrukturen und Kulturlandschaften im Rheinland in Geschichte und Gegenwart
im Rahmen des Leitprojektes „Gemeinschaftsgüter im Umbruch. Neuregulierung und Reskalierung im regionalen Vergleich“
in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland
Wasserinfrastrukturen und Kulturlandschaften sind als raumgebundene Gemeinschaftsgüter von großer Bedeutung für die Regionalentwicklung. Durch Liberalisierung und Privatisierung, demographischen Wandel und Klimawandel sowie veränderte institutionelle Rahmenbedingungen und politische Zielvorgaben sind neue Herausforderungen hinsichtlich des Umgangs mit diesen Gemeinschaftsgütern entstanden.
Der Workshop stellte zunächst die Erkenntnisse aus einem Forschungsprojekt des IRS zu diesen Problemlagen in Berlin-Brandenburg aus aktuellen und historischen Perspektiven vor. Darauf aufbauend wurden erste Ergebnisse entsprechender Untersuchungen zu Wasserinfrastrukturen und Kulturlandschaften im Rheinland präsentiert und mit regionalen Akteuren und Fachwissenschaftlern diskutiert. Als weiterer Schwerpunkt wurden Fragen des Klimawandels als künftige Herausforderung für die Regionalentwicklung thematisiert.
Moderation: Dr. Timothy Moss
(Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner)
Dr. Timothy Moss, Stellvertretender Direktor des IRS
Adolf Attermeyer, Leiter des Fachbereiches Umwelt beim Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Kulturlandschaftspflege beim Landschaftsverband Rheinland
PD Dr. Christoph Bernhardt, IRS
Gemeinschaftsgüter für die Regionalentwicklung: Forschungsergebnisse aus Berlin-Brandenburg und dem Rheinland
PD Dr. Christoph Bernhardt, Frank Hüesker, IRS
Handlungsfeld (Wasser-) Infrastrukturen: Wasserverbände zwischen Umwelt- und Netzwerkgut
Ludger Gailing, Ute Hasenöhrl, Andreas Röhring, IRS
Handlungsräumliche Ansätze zur Lösung von Kulturlandschaftsproblemen
Dr. rer nat. J.P. Kropp, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Klimawandel & Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen