Weiteres zur Forschungs- abteilung 4
Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit Entwicklungsverläufen und -dynamiken von Städten im Strukturwandel. Im Mittelpunkt stehen dabei Strategien und Prozesse der Regenerierung von Städten. Betrachtet werden spezifische lokale Handlungsmuster und Verfahrensweisen sowie Inhalte der politischen und planerischen Steuerung und des zivilgesellschaftlichen Engagements. Beachtung finden in diesem Zusammenhang auch Abhängigkeiten lokaler Regenerierungsprozesse und -strategien von Pfadentwicklungen sowie Verflechtungen und Wechselwirkungen der lokalen mit regionalen und überregionalen Ebenen (Multi-Level-Governance).
Mittelfristiges Ziel der Forschungsabteilung ist es, Erklärungsmodelle für differenzierte Entwicklungsverläufe von Städten zu erarbeiten, die geeignet sind, historische Werdegänge und unterschiedliche Entwicklungsmuster genauer zu erfassen, Strukturwandel und -brüche in der Stadtentwicklung zu erklären und Handlungsoptionen für die Stadtpolitik zu benennen.
Einen besonderen Stellenwert nimmt in der Forschungsabteilung die Auseinandersetzung mit stadtentwicklungspolitischen Fragen im Spannungsfeld von stadtplanerischen, wohnungswirtschaftlichen und sozialräumlichen Entwicklungsprozessen in Städten ein. Mit der im Auftrag des Bundes eingerichteten Bundestransferstelle Stadtumbau Ost besteht in der Abteilung ein spezifisches Kompetenzzentrum zur wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Förderprogramms Stadtumbau Ost und zur Politikberatung. Durch ergänzende und vertiefende Forschungsprojekte (bspw. zur Rolle privater Eigentümer oder zu Beteiligungsprozessen im Stadtumbau) wird dieses Themenfeld regelmäßig ausgebaut und gestärkt.
Die Forschungsabteilung zeichnet sich durch die Kombination planungs- und politikwissenschaftlicher sowie sozialgeographischer Kompetenzen aus. Räumlich fokussieren sich die Arbeiten der Forschungsabteilung vor allem auf die Entwicklung von Städten und Stadtregionen in Deutschland sowie im europäischen Raum. Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf folgende inhaltliche Schwerpunkte: